Sr. Maria-Andreas Weißbacher erhält Ute-Bock-Preis

Für ihre besondere Zivilcourage zeichnet "SOS Mitmensch" mit ihrem diesjährigen Ute-Bock-Preis unsere Sr. Maria-Andreas Weißbacher aus Sr. Maria-Andreas wohnt im Kloster Wernberg (Kärnten) und wird als "mutige Vorkämpferin für den Schutz von Geflüchteten" bezeichnet.

"Anstatt Menschen nach Herkunft oder Religion zu spalten und auseinanderzudividieren, wie es Teile der Politik tun, hat sie Brücken gebaut und sich intensiv für interreligiösen Dialog eingesetzt", begründete Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, die Auszeichnung für Weißbacher. Die pensionierte Lehrerin setzt sich in Kärnten seit vielen Jahren für den Schutz von Geflüchteten ein und half u. a. mit, den Skandal rund um die Saualm-Unterbringung von Asylsuchenden aufzudecken, weiters protestierte sie gegen die von Jörg Haider initiierte rassistische "Kärnten wird tschetschenenfrei"-Kampagne.

"Sie hat überall dort hingeschaut und geholfen, wo andere weggeschaut haben. Dabei hat sie einer populistischen und teilweise auch offen rassistischen Politik immer wieder mutig und unerschrocken die Stirn geboten", so Polak. Und weiter: "Es braucht mehr Menschen wie sie im Land."

Die Ordensfrau und pensionierte Lehrerin Sr. Maria-Andreas Weißbacher kämpft seit vielen Jahren für den Schutz von Geflüchteten. (c) Diözesan Pressestelle Gurk

Die Ordensfrau und pensionierte Lehrerin Sr. Maria-Andreas Weißbacher kämpft seit vielen Jahren für den Schutz von Geflüchteten. (c) Diözesan Pressestelle Gurk